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Bei Pillen (Pharmaka) wird sorgfältig geprüft, welche Nebenwirkungen auftreten können. Führt die Einnahme nur bei wenigen Testpersonen zu schweren Nebenwirkungen oder gar zum Tod, so wird das Präparat verboten und darf nicht verabreicht werden. Ein gutes Beispiel dafür ist Lipobay, welches bei fachgerechter Anwendung sehr nützlich ist, jedoch bei falscher Anwendung manchmal zum Tod führte. Bayer musste es deshalb mit einem Milliardenverlust vom Markt nehmen.

Warum ich diese alte Geschichte aufwärme? Es gibt Psychopharmaka, die von Predigern verabreicht werden und uns allen als Religionen bekannt sind. Die meisten sind harmlos und entfalten keine schädlichen Nebenwirkungen – mit einer Ausnahme. Was läge näher, als deren Verabreichung in Deutschland zu untersagen? Ist der Schutz von Menschenleben und Unversehrtheit wichtiger, oder die freie Religionsausübung von Predigern?